Seit ich ein Notebook habe (Vor meinem neuen MacBook hatte ich nur feste Computer) suche ich nach einer Software, mit welcher ich verschiedene “Profile” für die laufende Software definieren kann. Dabei dachte ich insbesondere immer an ein Profil für Zuhause (WLAN an, Homedrucker wird Standarddrucker, Musik an usw.) und ein Profil für Unterwegs zum stromsparen (WLAN aus, Bluetooth aus, Ton aus, diverse Hintergrunddienste aus, Monitor abdunkeln usw.). Das führt nämlich zu einer deutlich besseren Akkulaufzeit und trotz CPU Drosselung zu schnellerem arbeiten dank der wenigen laufenden Programme.
Möglich ist dies unter Mac OS X mit der OpenSource Software “MarcoPolo“. Man kann für beliebig viele Profile (hier Umgebungen genannt) verschiedene auszuführende Aktionen festlegen. Dazu gehört neben dem starten und stoppen von Programmen auch das Einschalten/Ausschalten von WLAN, Bluetooth, stummschalten des Sounds, einrichten einer VPN Verbindung, Ändern von IMAP/POP3 Servern in Mail und vieles mehr.
Interessant ist die Funktion anhand von definierbaren Regeln abhängig von den Zuständen verschiedener “Evidenzquellen” – dazu gehören die Zustände von WLAN, USB, dem Lichtsensor, der IP Adresse etc. – automatisch die aktuell passende Umgebung auszuwählen.
Lohnt sich in jedem Fall zu testen! Allerdings kommt es bei mir öfter mal zu Abstürzen beim Wechsel der Umgebung und die Entwicklung scheint langsam voran zu laufen: Es gab seit November 2007 keine Aktualisierungen.
Jeder der schon einmal mit Webdesign und -programmierung zu tun hatte kennt das Problem: Auch ein ordentlicher, valider HTML und CSS Code führt nicht immer zu einer korrekten Darstellung mit allen Webbrowsern. Besonders problematisch sind veraltete Versionen verschiedenster Browser – Insbesondere der Internet Explorer unter der Version 7.
Eigentlich sollten diese Browser überhaupt nicht mehr in Verwendung sein zumal sie von den Herstellern nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt werden und dazu noch einen enormen Komfortverlust bedeuten. Doch viele Benutzer wissen davon überhaupt nichts – ja sie wissen oft nicht einmal was ein Webbrowser ist und das es da verschiedene Versionen geschweige denn komplett unterschiedliche Browser verschiedener Programmierer gibt.
Genau an dieser Stelle setzt das Projekt “Browser-Update.org” an. Die Entwickler dieser Seite stellen einen kleinen JavaScript Code zur Verfügung welcher sich ganz einfach in die bestehende Seite einbinden lässt. Wenn nun ein Benutzer mit einer veralteten Browser Version die Seite besucht, weist ihn eine dezente, gelbe Leiste an der oberen Seite auf das Risiko hin. Auf der verlinkten Seite wird der Nutzer verständlich über die Vorteile eines Upgrades aufgeklärt und erhält Informationen und Links zu den gängigen Webbrowsern.
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Das hat mich schon länger gestört: Wenn man in iTunes bestimmte Titel aus einer Wiedergabeliste von der Festplatte und aus iTunes löschen möchte, müsste man eigentlich diese Titel in der Musikbibliothek suchen und dann diese mit Bearbeiten/Löschen von der Festplatte löschen. Die Löschen Funktion in Wiedergabelisten löscht nämlich die entsprechenden Titel nur aus der Wiedergabeliste, nicht aber aus der Medienbibliothek geschweige denn von der Festplatte.
Ich nutze Wiedergabelisten aber nicht nur zum sortieren von Musik, sondern auch zum aussortieren. Um bestimmte (oder alle) Titel aus einer Wiedergabeliste zu löschen reicht es diese zu markieren und dann mit der Tastenkombination “ALT-BACKSPACE” die Dateien in den Papierkorb zu schieben.
Also:
- Zu löschende Dateien in einer Wiedergabeliste markieren
- ALT-BACKSPACE drücken und bestätigen
- Papierkorb leeren

Mal wieder ein kleiner Softwaretipp: “calaboration“. Die Vorteile bei der Verwendung von Google Kalender liegen auf der Hand: Die eigenen Kalender sind immer überall verfügbar. Außerdem gibt es praktische Features wie kostenlose SMS Benachrichtigung und vieles mehr. Möchte man jedoch auf dem heimischen Computer nicht auf die Vorteile eines Desktop Kalenders verzichten, wie die Systemintegration und die Möglichkeit Einträge auch offline ohne Internetverbindung vorzunehmen, muss eine Syncronisierungslösung her.
Seit einiger Zeit unterstützt der Google Kalender Caldav. Damit ist es möglich die Google Kalender auch in verschiedenen Desktop Anwendungen einzusetzen, welche das Caldav Protokoll unterstützen. Dazu gehört auch der Mac OS X Kalender iCal. Die Einbindung der Kalender geht mit dem OpenSource Tool “calaboration” ganz einfach: Starten, Google Accountdaten eintippen, Kalender auswählen, bestätigen.
Anschließend erscheinen die ausgewählten Google Kalender auch in iCal und lassen sich dort ansehen und bearbeiten. Wenn eine Internetverbindung besteht werden Änderungen sofort auch im online Kalender übernommen. Wenn man offline ist werden die Änderungen übernommen, wenn man sich das nächste Mal mit dem Internet verbindet.
Einschränkungen
Leider können derzeit in Google Kalendern keine Aufgaben gespeichert werden. Wenn man das mit iCal versucht, gibt es eine Fehlermeldung. Außerdem ist es noch nicht möglich mit dem calaborations Tool bestehende Kalender in Google zu übernehmen. Dafür muss man den bestehenden Kalender in iCal exportieren und über die Web Oberfläche von Google Calendar importieren.
In Lightening, Sunbird, Outlook & co…
… lassen sich größtenteils auch mit Google Kalender synchronisieren. Bei einigen (z.B. Mozilla Sunbird) kommt dabei auch das Caldav Prootkoll zum Einsatz, bei anderen (z.B. Outlook) gibt es andere Wege über die Google API und zusätzlicher Software. Eine (englische) Übersicht an Anleitungen zur Einrichtung einer Google Kalender Syncronisation in verschiedenen Anwendungen gibt es hier.
Wer kennt das nicht – nach dem Kopieren der Fotos einer Speicherkarte auf den Computer werden die Bilder gelöscht doch auf einmal fällt einem auf, dass doch noch das ein oder andere Bild fehlt. Die Panik ist groß, doch relativ unbegründet wenn man schnell den Schreibschutz aktiviert und keine weiteren Daten mehr auf die Karte kopiert.
Denn durch ein normales löschen oder auch formatieren sind die Dateien auf der Karte nur “virtuell” gelöscht. Das heißt, physikalisch sind sie weiterhin existent nur im Dateisystem sind sie nicht mehr verzeichnet. Das erklärt auch, warum das löschen so viel schneller geht als das Übertragen von Daten.
Um die Dateien wiederherzustellen gibt es verschiedene Tools. Unter anderem das von mir erfolgreich getestete Tool “PhotoRec”. Dieses OpenSource Tool gibt es für Windows, Linux und auch Mac OS X und stellt nicht nur Fotos von Speicherkarten wieder her, sondern findet auch gelöschte Videos und andere Dateien und das auch auf anderen Datenträgern wie CDs, Festplatten usw.
Benutzung
Hier eine Schritt für Schritt Anleitung für die Benutzung von “photorec”. Zwar sind auf den ersten Blick viele Schritte notwendig, doch muss man meistens nur die (meist) sinnvolle Vorauswahl bestätigen. So bleiben am Ende nur 2-3 Schritte notwendig bei denen Eigeninitiative gefragt ist. Auch kann man nicht viel falsch machen, wenn man vor der Benutzung den Schreibschutz aktiviert, wenn der Datenträger so etwas besitzt (Bei den meisten SD Karten gibt es dafür einen kleinen Schiebeschalter). Es wird nichts geschrieben sondern nur gelesen.
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Ich habe den portablen Firefox für Mac OS X auf die Version 3.0.8 aktualisiert, die eine ganze Reihe an Sicherheitslücken fixt. Übrigens: Wer bereits eine ältere portable Firefox Version verwendet (Zumindest in der zuletzt aktualisierten Version), kann für ein Update einfach die integrierte Update Funktion von Firefox verwenden. Dabei bleibt auch das Firefox Profil erhalten.
Wie auch schon den Intel optimierten optimierten Shiretoko Build, habe ich nun auch die portablen Versionen der offiziellen Firefox Veröffentlichungen aktualisiert. Nun liegt auch die aktuelle stabile Version 3.0.7 sowie die aktuelle deutsche Beta 3.1b3 als DMG vor und das portable Programm selbst besteht nur aus einem einzigen Programm Bundle. Details dazu findet ihr in den Erklärungen zum portablen Shiretoko.
Außerdem gibt es nun einen Downloadbereich, welcher demnächst alle auf diesem Blog verfügbaren Downloads zusammenfassen soll. Im Moment befinden sich dort alle portablen Mac Programme.
Vor kurzem habe ich eine portable Version des für Intel Prozessoren optimierten Shiretoko 3.1b4pre veröffentlicht. Ich habe die portable Version nun etwas angepasst. Folgende Änderungen gibt es:
- Alle nötigen Dateien sind nun in einem einzigen Programm enthalten (Also in einem Mac üblichen .app Bundle integriert)
- Statt in einem ZIP Archiv wird die Portable Version nun in einem DMG ausgeliefert
Das heißt, dass die Installation und Nutzung noch einfacher wird. Einfach DMG laden, “Portable Shiretoko” in den Programme Ordner, auf einen USB Stick oder irgendwo sonst hin kopieren und per Doppelklick starten.
Bei der alten Methode musste immer ein ganzes Verzeichnis “mitgeschleppt” werden und Spotlight hat das ebenfalls enthaltene, nicht portable app Bundle immer indiziert und bei mir wurde dieses sogar regelmäßig zum Öffnen von Webseiten genutzt… Solche Probleme sollten nun behoben sein.
Bekannte Probleme
- Es lässt sich maximal eine Datei per Drag & Drop auf die “Portable Shiretoko” Datei öffnen. Der Finder hat in manchen Ansichten auch damit Probleme
- Wenn Shiretoko läuft, lassen sich keine Dateien durch Drag & Drop auf das “Portable Shiretoko” Programm öffnen. Drag & Drop auf das Dock Symbol funktioniert allerdings problemlos.
- Wenn man nach dem Öffnen per “Rechtsklick auf das Dock Icon/Im Dock behalten” einen Dock Eintrag erzeugt, lässt sich darüber Shiretoko nicht starten
Alles in allem sind das Probleme die nicht weiter tragisch sind wenn man die portable Version wirklich nur zum Testen einer Firefox/Shiretoko Version nutzt bzw. zum “umhertragen” auf einem USB Stick. Allerdings verhindern sie unter Umständen den alltäglichen Einsatz anstelle einer üblichen Installation.
Ich versuche natürlich mit der Zeit die Probleme anzugehen. Über Lösungsvorschläge in Form von Kommentaren und/oder Mails würde ich mich natürlich auch freuen und die würden sehr helfen 
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