Apple-Dateien „._*“ mit der Windows Batch (CMD) löschen

Transferiert man Dateien zwischen Windows- und Apple Rechnern, nervt es schnell, das Apple zu jeder Datei eine weitere Systemdate ._dateiname.xyz anlegt. Will man diese Dateien löschen, so ist das entweder ganz schön viel Arbeit, sich durch alle Ordner zu klicken, oder man behilft sich der Konsole.

  • Dazu unter Windows Win+R drücken und „cmd“ + Enter drücken.
  • Dann mittels cd in das gewünschte Verzeichnis navigieren.
  • Darin den Befehl for /f "delims=" %A in ('Dir /B /S /A-D "._*"') do attrib -H "%A" & del "%A" eingeben.

Das fett markierte „._*“ löscht alle Dateien, die mit „._“ beginnen. Das lässt sich natürlich beliebig anpassen.

Viel Erfolg beim Dateien löschen und passt auf, das nicht nachher irgendwas wichtiges verschwindet. Also vorher z.B. den Ordner in einem ZIP-Archiv sichern.

Howto: Scrollen in GNU Screen

Das Unix Tool „GNU Screen“ ist bei Terminal Nutzern weit verbreitet und sehr praktisch. Mit ihm lassen sich virtuelle Konsolen öffnen, welche z.B. parallel mehrere Nutzer nutzen können. Sie bieten eine bequeme Möglichkeit um Programme im Hintergrund laufen zu lassen und jederzeit auf deren Ausgabe zurückzugreifen usw.

Doch gelegentlich scheint es Einschränkungen bei der Benutzung dieser virtuellen Konsolen zu geben. Das zeigt sich besonders im Mac OS X Terminal oder in Putty unter Windows. So ist es nicht möglich normal mit dem Scrollrad oder der Scrollleiste durch die Ausgabe zu navigieren, sondern es sind Sondertasten notwendig. Zudem kann nicht sehr weit (Standardmäßig nur 100 Zeilen) gescrollt werden.
Was mich außerdem persönlich immer störte ist die visuelle Rückmeldung bei fehlerhaften Eingaben (Also das „Ding“ was sonst aus dem Lautsprecher kommt). Standardmäßig steht in Screen immer ein „Wuff Wuff“…

Um Das zu ändern gibt es aber eine Lösung. Die folgenden Angaben müssen entweder Systemweit in der /etc/screenrc Datei oder pro Benutzer im Homeverzeichnis des Benutzers in der Datei ~/.screenrc vorgenommen werden. Wenn die Variablen bereits in der Datei existieren müssen sie entsprechend angepasst werden:

# "visual bell" ausschalten
vbell off
 
# Festlegen wie viele Zeilen gescrollt werden kann (Standard: 100)
defscrollback 5000
 
# Scroll-Fix für putty und Mac Terminal
termcapinfo xterm* [email protected]:[email protected]

iTunes: Titel aus einer Wiedergabeliste von der Festplatte löschen

NoteDas hat mich schon länger gestört: Wenn man in iTunes bestimmte Titel aus einer Wiedergabeliste von der Festplatte und aus iTunes löschen möchte, müsste man eigentlich diese Titel in der Musikbibliothek suchen und dann diese mit Bearbeiten/Löschen von der Festplatte löschen. Die Löschen Funktion in Wiedergabelisten löscht nämlich die entsprechenden Titel nur aus der Wiedergabeliste, nicht aber aus der Medienbibliothek geschweige denn von der Festplatte.

Ich nutze Wiedergabelisten aber nicht nur zum sortieren von Musik, sondern auch zum aussortieren. Um bestimmte (oder alle) Titel aus einer Wiedergabeliste zu löschen reicht es diese zu markieren und dann mit der Tastenkombination „ALT-BACKSPACE“ die Dateien in den Papierkorb zu schieben.

Also:

  1. Zu löschende Dateien in einer Wiedergabeliste markieren
  2. ALT-BACKSPACE drücken und bestätigen
  3. Papierkorb leeren

Gelöschte Fotos von einer Speicherkarte wiederherstellen

photorec_logoWer kennt das nicht – nach dem Kopieren der Fotos einer Speicherkarte auf den Computer werden die Bilder gelöscht doch auf einmal fällt einem auf, dass doch noch das ein oder andere Bild fehlt. Die Panik ist groß, doch relativ unbegründet wenn man schnell den Schreibschutz aktiviert und keine weiteren Daten mehr auf die Karte kopiert.

Denn durch ein normales löschen oder auch formatieren sind die Dateien auf der Karte nur „virtuell“ gelöscht. Das heißt, physikalisch sind sie weiterhin existent nur im Dateisystem sind sie nicht mehr verzeichnet. Das erklärt auch, warum das löschen so viel schneller geht als das Übertragen von Daten.

Um die Dateien wiederherzustellen gibt es verschiedene Tools. Unter anderem das von mir erfolgreich getestete Tool „PhotoRec“. Dieses OpenSource Tool gibt es für Windows, Linux und auch Mac OS X und stellt nicht nur Fotos von Speicherkarten wieder her, sondern findet auch gelöschte Videos und andere Dateien und das auch auf anderen Datenträgern wie CDs, Festplatten usw.

Benutzung

Hier eine Schritt für Schritt Anleitung für die Benutzung von „photorec“. Zwar sind auf den ersten Blick viele Schritte notwendig, doch muss man meistens nur die (meist) sinnvolle Vorauswahl bestätigen. So bleiben am Ende nur 2-3 Schritte notwendig bei denen Eigeninitiative gefragt ist. Auch kann man nicht viel falsch machen, wenn man vor der Benutzung den Schreibschutz aktiviert, wenn der Datenträger so etwas besitzt (Bei den meisten SD Karten gibt es dafür einen kleinen Schiebeschalter). Es wird nichts geschrieben sondern nur gelesen.

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Camifox – Schickes Firefox Theme

Im Moment benutze ich das Firefox Theme „Camifox„. Es passt meiner Meinung nach recht gut zum Mac OS X Design, ist schön schlicht und wirkt nicht so dunkel wie das Standard Theme des Firefox für Mac. Was nutzt ihr so für Themes?

Camifox

Finde auch interessant was Adsense da für Werbung vorschlägt: Wo bitte steht in diesem Blog etwas zum Thema „Abnehmen“? Die „Abzocke“ Werbung passt da schon eher 😉

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Wie man einen Teeworlds 0.5 Server erstellt

TeeworldsNach vielen Anfragen zu diesem Thema und vielen Besuchern, die über Google mit dieser Frage dieses Blog gefunden haben, hab ich mich entschlossen mal ein kleines Tutorial zur „Erstellung“ eines Teeworlds-Servers zu schreiben. Wer Teeworlds noch nicht kennt kann sich ja mal meine kleine Vorstellung dazu ansehen.

Soo, dann fang ich mal an 😉

Voraussetzungen

Bevor man munter drauflos einrichtet, sollte man sich über die Voraussetzungen eines Teeworlds Servers im klaren sein. Wenn man einen Server für 12 oder mehr Spieler eröffnen möchte, auf welchem das Spielen auch halbwegs spaß machen soll (Keine Lags), reicht in der Regel keine normale DSL Leitung aus. Die üblichen ADSL Leitungen in Deutschland haben dafür zu geringe Uploadkapazitäten.

Das heißt: Wenn man nicht grade eine VDSL Leitung mietet, muss man entweder Abstriche bei der Spieleranzahl machen oder den Teeworlds Server auf einem gemieteten (Virtuellen-) Root Server installieren.

Wenn man trotzdem einen Teeworlds Server zeitweise über seine DSL Leitung auf dem heimischen Rechner installieren möchte, muss man in seinem Router (Sofern man einen verwendet) einen Port für Zugriffe aus dem Internet freigeben. Jedoch Z.B. bei öffentlichen Internetverbindungen kann es daran scheitern.

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Teeworlds 0.5.1

Teeworlds

Nachdem am 13.01.09 erst die Version 0.5 erschien, wurde vor wenigen Tagen bereits die Version 0.5.1 des plattformunabhängigigen OpenSource-Spiel „Teeworlds“ (ehemals Teewars) veröffentlicht. Mit der 0.5er Reihe hielten zahlreiche Verbesserungen Einzug. So ist nun möglich in so genannten „Demos“ das Spielgeschehen aufzunehmen, es werden nun bis zu 16 Spieler pro Server unterstützt (ehemals 12), ein Voting System für Abstimmungen zum Kicken, Map Wechsel usw. wurde vollständig eingebunden, die Performance und das Traffic Aufkommen wurden optimiert und vieles mehr. Aufgrund von Änderungen an der Physik und weiteren schwerwiegenden Eingriffen in den Code ist die Version 0.5.x nicht mehr mit der Version 0.4.x kompatibel.

Mit der Version 0.5.1 wurden viele Fehler behoben aber auch ein neues Feature hinzugefügt: In der Spielkonsole kann man nun durch die zuletzt eingegebenen Befehle navigieren und teilweise eingegebene Befehle werden automatisch vervollständigt.

Die schlechte Nachricht zum Schluss: Die von mir gehosteten „# Blog.Jbbr.net“ Teeworlds Server wurden bis auf weiteres abgeschaltet. Es ist noch nicht sicher ob und wann diese wieder aktiviert werden, da ich den Server auf dem diese liefen vermutlich kündigen werde.

iPod ohne iTunes – Musik von fremden iPods kopieren

Schonmal versucht vom iPod eines Bekannten Musik in die eigene iTunes Bibliothek oder direkt ins Dateisystem zu kopieren? Allein mit iTunes ist dies leider nicht möglich. Es gibt jedoch verschiedene Tools um genau das und mehr zu ermöglichen. Ich möchte hier verschiedene Programme für unterschiedliche Betriebssysteme kurz vorstellen:

Mac OS X – iTunesFS

Für den Mac gibt es unter anderem die Lösung über das MacFuse Plugin iTunes. Mit MacFuse kann man mit normalen Benutzerrechten unterschiedliche Dateisysteme zur Laufzeit in das Dateisystem einbinden. Mit iTunesFS kann man die iTunes Bibliothek genau wie z.B. einen USB Stick mounten. Auf diesem „Volume“ befindet sich dann die gesamte iTunes Musik nach Interpreten, Alben, Playlisten usw. ordentlich einsortiert. Wenn man einen iPod anschließt wird auch dessen Inhalt in dieser Form angezeigt. Die einzelnen Titel oder auch ganze Alben oder Interpreten lassen sich so ganz einfach an andere Orte kopieren. Das Befüllen einer iPods oder der Musikbibliothek ist damit leider nicht möglich.

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