Einbinden von MTP Geräten in das Dateisystem mit mtpfs

Vor kurzem habe ich ein Tutorial geschrieben, wie man dem Samsung YP-T10 UMS beibringt. Dies bewirkt, dass das eigentlicht MTP Gerät durch die modifizierte Firmware als USB Massenspeicher, also wie ein USB Stick erkannt wird und die Dateien genau wie bei einem USB Stick verwaltet werden können. Das Flashen der modifizierten Firmware ist außerhalb der Herstellergarantie und führt sogar eventuell zu einem Garantieverlust. Vielen wird aus diesen oder anderen Gründen die Nutzung dieser inoffiziellen Firmware zu heikel gewesen sein und mussten auf Lösungen über libmtp zusammen mit Gnomad2 oder Rhythmbox setzen. Diese Lösung ist leider noch etwas instabil und es gibt noch einige Probleme.

Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit Dateien auf einem MTP Gerät zu verwalten welches von libmtp unterstützt wird: mtpfs erlaubt das Einbinden (mounten) eines MTP Geräts in das Dateisystem wie es mit USB Sticks, Festplatten etc. passiert. So kann man ganz normal über den bevorzugten Dateimanager darauf zugreifen. Ich habe das Programm gleich in mein Repository aufgenommen und es kann nun über dieses installieren. Also Repository hinzufügen und das Paket „mtpfs“ mit Synaptic, apt-get oder ähnlichem installieren.

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Windows Vista: LAN Verbindung schmiert bei einem simplen ARP-Paket ab

Ich hab grade einen lustigen Exploit für Microsoft Windows Vista gefunden: Wenn Vista ein ARP-Paket mit der gefälschten Absenderadresse FF:FF:FF:FF:FF:FF erhält, wird die LAN Verbindung getrennt. Wie das wohl in einem großen Netzwerk mit Vista-Clients aussieht wenn die sich gegenseitig solche Pakete schicken? 😉

TheLastRipper

Last.FM LogoIch hab heute ein sehr praktisches kleines Programm gefunden, welches den einfachen Mittschnitt von Last.fm Streams als MP3-Dateien erlaubt: TheLastRipper

Für den der noch nicht weiß was Last.fm überhaupt ist: Auf der Website von Last.fm befindet sich eine riesige Datenbank an Interpreten mit deren Alben und Informationen zu diesen. Doch es gibt noch mehr: Über eine Millionen Songs lassen sich auch abspielen. Und da sich Last.fm als ein Internetradio bezeichnet, kann man auch nicht spezielle Titel anhören, sondern so genannte Radiostationen. Diese kann man selbst wählen und können zum Beispiel Globale Tags, welche im Grunde gleichbedeutend mit Genre sind, enthalten oder auch einen Künstler. In diesem Fall werden dann einfach Titel abgespielt, die ähnlich sind wie die des Künstlers. Zwar ist das System in diesem Fall nicht geeignet um bestimmte Titel zu hören aber als Hintergrundmusik mit einem bestimmten Stil sehr interessant. So bekommt man auch bei einer kleinen Musiksammlung eine große Vielfalt.

Die Wiedergabe funktioniert entweder über einen downloadbaren Player, welcher für Windows, Linux und Mac verfügbar ist, über den in der Webseite intigrierten Flash-Player, oder über sonstige Player die das Protokoll integriert haben. Dazu gehören zum Beispiel Amarok und Rhythmbox (Beides Linux-Programme).

So, genug zu Last.fm, was macht nun das Programm TheLastRipper?
Es erlaubt wie gesagt das Aufzeichnen der Streams von Last.Fm. In der Programm-Overfläche gibt man einfach einen Last.fm Stream ein (Einige Beispiele gibt es bereits) und loggt sich mit den Zugangsdaten seines Last.fm Accounts ein und schon „spielt“ er die Titel des Streams lautlos ab und speichert sie ordentlich sortiert und mit ID3 Tags bestückt in der eigenen Musik-Bibliothek ab.

Das Programm gibt es übrigens für Windows und Linux. Für Ubuntu gibt es auf GetDeb ein Paket.

PS: Ich hab diesen Artikel grad geschrieben und ohne ihn noch einmal durchzuschauen veröffentlicht, da ich grad im Zeitdruck bin. Wenn ihr irgendwelche Fehler entdeckt, etwas unverständlich ist oder sonstiges schreibt das bitte! (Das könnt ihr sowieso immer tun 🙂 )

Update 31.10.07: Seit Ubuntu 7.04 (Feisty) gab es keine neuen Ubuntu-Pakete für TheLastRipper mehr auf GetDeb. Dafür gibt es nun auf der offiziellen Seite immer ein aktuelles Paket!