Einbinden von MTP Geräten in das Dateisystem mit mtpfs

Vor kurzem habe ich ein Tutorial geschrieben, wie man dem Samsung YP-T10 UMS beibringt. Dies bewirkt, dass das eigentlicht MTP Gerät durch die modifizierte Firmware als USB Massenspeicher, also wie ein USB Stick erkannt wird und die Dateien genau wie bei einem USB Stick verwaltet werden können. Das Flashen der modifizierten Firmware ist außerhalb der Herstellergarantie und führt sogar eventuell zu einem Garantieverlust. Vielen wird aus diesen oder anderen Gründen die Nutzung dieser inoffiziellen Firmware zu heikel gewesen sein und mussten auf Lösungen über libmtp zusammen mit Gnomad2 oder Rhythmbox setzen. Diese Lösung ist leider noch etwas instabil und es gibt noch einige Probleme.

Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit Dateien auf einem MTP Gerät zu verwalten welches von libmtp unterstützt wird: mtpfs erlaubt das Einbinden (mounten) eines MTP Geräts in das Dateisystem wie es mit USB Sticks, Festplatten etc. passiert. So kann man ganz normal über den bevorzugten Dateimanager darauf zugreifen. Ich habe das Programm gleich in mein Repository aufgenommen und es kann nun über dieses installieren. Also Repository hinzufügen und das Paket „mtpfs“ mit Synaptic, apt-get oder ähnlichem installieren.

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Alle Pakete im Repository nun auch für AMD64 verfügbar

Ich habe nun alle Pakete im neuen Repository unter einem AMD64 System neu gebaut. Viel Spaß damit!

Übrigens ist das Repository nun schon ziemlich gewachsen: Es gibt nun genau 96 Binärpakete (Also 192 wenn man AMD64 und i386 zusammen zählt) welche sich aus 40 verschiedenen Programmen, Librarys etc. zusammensetzen. Dabei haben die Binär- und Quellpakete zusammen eine Gesamtgröße von 326.63 MB.

Wenn ihr euch ein Paket für ein gutes Linux Programm wünscht, welches nicht, oder nur in einer älteren Version in den offiziellen Paketquellen verfügbar ist oder ihr eigene Pakete beisteuern möchtet dann meldet euch doch einfach bei mir per Mail (Findet ihr unter „Über uns„, am besten an die gemeinsame Blog E-Mail Adresse schicken).

Neue und letzte Paketquellen-Adresse!

Bereits vor ein paar Wochen habe ich eine neue Paketquellen-Adresse angekündigt. Dies geschieht jetzt ein weiteres Mal jedoch bleibt dies das hoffentlich letze Mal 😉
Ich habe mitlerweile mit Hilfe von debarchiver und dem tollen debarchiver-Howto von Daniel Leidert ein Repository auf meinem eigenen Server erstellt welches mir im Gegensatz zum Launchpad PPA Repository flexiblere und auch binäre Uploads erlaubt und signiert wird und somit beim Installieren von Paketen aus dem Repo keine „Nicht Authentifiziert“ Warnungen mehr erscheinen.

Ich werde so gut ich kann weiterhin noch Pakete ins PPA Repository hochladen, damit die, die diese Meldung noch nicht gesehen haben wenigstens vorerst noch die Pakete erreichen. Außerdem gibt es im neuen Repository bisher noch keine AMD64 Uploads, da mir im Moment solche Builds noch nicht möglich sind, da ich derzeit ein 32bit Ubuntu installiert habe. Ich werde jedoch in kürze die 64bit Version von Ubuntu (ersteinmal zusätzlich) Installieren und die fehlenden Pakete hochladen.

Hinzufügen lässt sich das Repositorium durch folgende Eingabe in ein Terminal (ALT-F2 / „gnome-terminal“ oder Anwendungen/Zubehör/Terminal):

sudo wget http://ubuntu.jbbr.net/gutsy.list -O /etc/apt/sources.list.d/jbbr.list

Um noch den GPG Key des Repositorys einzufügen und so keine „Nicht Authentifiziert“ Meldungen mehr zu bekommen und nach neuen Paketen zu suchen reicht die folgende Eingabe:

wget -q http://ubuntu.jbbr.net/jbbr_ubuntu.asc -O- | sudo apt-key add - && sudo apt-get update

Achtung! Es gilt nach wie vor:

Ich übernehme keine Haftung für eventuelle Schäden die durch meine Pakete auftreten könnten. Da ich die Pakete jedoch auch selber verwende und teste sind diese unwarscheinlich.

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Neue Paketquellen-Adresse!

(Dieser Artikel ist nicht mehr aktuell! -> Zum aktuellen Artikel)

Wie in einem früheren Beitrag angekündigt verwalte ich nun eine kleine Paketquelle mit aktuellen Multimedia Paketen. Mitlerweile sind schon 24 verschiedene Pakete vorhanden und ich habe im Launchpad eine Gruppe zur Paketquelle erstellt um eventuell noch mehr Leuten das Paketbauen für dieses Archiv zu ermöglichen (Bei Interesse einfach melden ;)). Dabei ändert sich aber auch die Adresse zum Repository welche man in der Datei /etc/apt/sources.list bzw. in der entsprechenden GUI wie Synaptic eingetragen hat: Aus „thefoxx“ wird „jbbr“. Damit müssen die Einträge wie folgt aussehen:

Hinzufügen lässt sich das Repositorium durch folgende Eingabe in ein Terminal (ALT-F2 / „gnome-terminal“ oder Anwendungen/Zubehör/Terminal):

sudo wget http://ubuntu.jbbr.net/gutsy.list -O /etc/apt/sources.list.d/jbbr.list

Um noch den GPG Key des Repositorys einzufügen und so keine „Nicht Authentifiziert“ Meldungen mehr zu bekommen und nach neuen Paketen zu suchen reicht die folgende Eingabe:

wget -q http://ubuntu.jbbr.net/jbbr_ubuntu.asc -O- | sudo apt-key add - && sudo apt-get update

Tipp: In der Quelle gibt es nun Rhythmbox 0.11.4 gebaut mit libmtp 0.2.4 welches Unterstützung für mehr MTP basierte MP3 Player wie z.B. dem Samsung YP-T10 bietet.

Update (12.01.08): Anleitung zum Hinzufügen der Paketquelle aktualisiert für neue Paketquellenadresse.

TheLastRipper

Last.FM LogoIch hab heute ein sehr praktisches kleines Programm gefunden, welches den einfachen Mittschnitt von Last.fm Streams als MP3-Dateien erlaubt: TheLastRipper

Für den der noch nicht weiß was Last.fm überhaupt ist: Auf der Website von Last.fm befindet sich eine riesige Datenbank an Interpreten mit deren Alben und Informationen zu diesen. Doch es gibt noch mehr: Über eine Millionen Songs lassen sich auch abspielen. Und da sich Last.fm als ein Internetradio bezeichnet, kann man auch nicht spezielle Titel anhören, sondern so genannte Radiostationen. Diese kann man selbst wählen und können zum Beispiel Globale Tags, welche im Grunde gleichbedeutend mit Genre sind, enthalten oder auch einen Künstler. In diesem Fall werden dann einfach Titel abgespielt, die ähnlich sind wie die des Künstlers. Zwar ist das System in diesem Fall nicht geeignet um bestimmte Titel zu hören aber als Hintergrundmusik mit einem bestimmten Stil sehr interessant. So bekommt man auch bei einer kleinen Musiksammlung eine große Vielfalt.

Die Wiedergabe funktioniert entweder über einen downloadbaren Player, welcher für Windows, Linux und Mac verfügbar ist, über den in der Webseite intigrierten Flash-Player, oder über sonstige Player die das Protokoll integriert haben. Dazu gehören zum Beispiel Amarok und Rhythmbox (Beides Linux-Programme).

So, genug zu Last.fm, was macht nun das Programm TheLastRipper?
Es erlaubt wie gesagt das Aufzeichnen der Streams von Last.Fm. In der Programm-Overfläche gibt man einfach einen Last.fm Stream ein (Einige Beispiele gibt es bereits) und loggt sich mit den Zugangsdaten seines Last.fm Accounts ein und schon „spielt“ er die Titel des Streams lautlos ab und speichert sie ordentlich sortiert und mit ID3 Tags bestückt in der eigenen Musik-Bibliothek ab.

Das Programm gibt es übrigens für Windows und Linux. Für Ubuntu gibt es auf GetDeb ein Paket.

PS: Ich hab diesen Artikel grad geschrieben und ohne ihn noch einmal durchzuschauen veröffentlicht, da ich grad im Zeitdruck bin. Wenn ihr irgendwelche Fehler entdeckt, etwas unverständlich ist oder sonstiges schreibt das bitte! (Das könnt ihr sowieso immer tun 🙂 )

Update 31.10.07: Seit Ubuntu 7.04 (Feisty) gab es keine neuen Ubuntu-Pakete für TheLastRipper mehr auf GetDeb. Dafür gibt es nun auf der offiziellen Seite immer ein aktuelles Paket!