Ruby: Ubuntu LAMPP Control

Nachdem ich mich vor einiger Zeit mal mit der Skriptsprache Python beschäftigt habe, hab ich nun auch einmal die aus Japan stammende Alternative Ruby ausprobiert. Ruby ist wie auch Python eine interpertierte, objektorientierte Skriptsprache. Sie ist noch objektorientierter als Python (Alles ist ein Objekt) und wurde besonders durch das Web-Framework Ruby on Rails bekannt.

Ich habe nun als „Testprogramm“ eine kleine Anwendung für Ubuntu programmiert, welche die einfache Verwaltung einer LAMPP Installation auf einem Ubuntu ermöglicht. So bietet sie eine GTK-Oberfläche mit Buttons zum Starten/Stoppen von Apache und MySQL sowieso zum Eintragen/Austragen von diesen aus dem Autostart. Dies find ich ganz praktisch, da ich einen Apache Webserver lokal am laufen habe um PHP Skripte zu testen und diesen nur beim programmieren an haben möchte. Und da fand ich dann eine kleine GUI um diesen zu starten/stoppen ganz praktisch. Im Grunde ist dies aber dennoch mehr ein Lernprogramm.

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Tipp: Audio-Dateien per Rechtsklick in Nautilus umwandeln

Kennt ihr das auch, dass ihr eine Audio Datei habt und diese hat das falsche Format um sie mit dem Lieblingsprogramm abzuspielen oder mit dem MP3-Player zu hören? Mit den Nautilus Scripts lassen sich ganz einfach eigene Skripte in das Kontextmenü intigrieren. Ein Skript zum Umwandeln verschiedenster Audio-Formate in andere ist bereits in den Ubuntu Paketquellen enthalten. Ihr könnt es folgendermaßen verwenden:

  1. Installation der benötigten Pakete
    • nautilus-script-audio-convert
    • nautilus-script-manager
    • lame
    • lame-extras

    Dies könnt ihr über den folgenden Konsolenbefehl tun oder in einem Paketmanager wie Synaptic:

    sudo apt-get install nautilus-script-audio-convert nautilus-script-manager lame lame-extras

  2. Aktivierung des Skriptes
    Nun muss das Skript noch aktiviert werden. Dafür nutzt einfach den folgenden Konsolen-Befehl:

    nautilus-script-manager enable ConvertAudioFile

  3. Neustart von Nautilus
    Bevor das Skript in der Nautilus Datei-Verwaltung auftaucht, muss dieser noch beendet werden. Entweder ihr meldet euch ab und wieder an oder gebt den folgenden Konsolen-Befehl ein:

    nautilus -q

    Nun müsst ihr Nautilus wieder starten was ganz simpel geschieht, indem ihr z.B. den Persönlichen Ordner öffnet.

  4. Fertig – Nun könnt ihr das Skript nutzen
    Das Skript sollte nun erreichbar sein, wenn ihr auf eine Audio-Datei rechtsklickt und im Untermenü Skripte den Punkt ConvertAudioFile anwählt. Der erscheinende Dialog sollte selbsterklärend sein.Tipp: Das funktioniert auch mit mehreren Dateien gleichzeitig. Dafür mehrere Dateien markieren und dann auf eine der Dateien rechtsklicken.

Windows-Bash vs. Python?

In der Schule schreiben wir derzeit kleine CMD Skripte in Batch-Dateien und sind nun dabei angelangt ein Skript zu schreiben, welches beim Starten dem User eine Eingabe erlaubt und entsprechend der Eingabe einen bestimmten Text anzeigt. Dieses simple Programm in dieser Windows CMD Sprache zu schreiben ist aber garnicht so simpel – also jedenfalls ist der Code unleserlich… (Okay, vielleicht lässt er sich noch verbessern ich kenn mich mit der Windows CMD nicht so aus…)

Ich hab mir dann gedacht, dass ich das ganze ja mal in Python ausprobieren kann und habe auch gleich mal ein ähnliches Skript geschrieben welches sich jedoch nicht unsauber wieder selber aufruft, sondern das ganze mithilfe einer Schleife durchführt.

Also in meinen Augen ist CMD keine ernst zu nehmende Skriptsprache und schon garnicht eine richtige Programmiersprache. Gut, um in wenigen Zeilen mal schnell eine Anwendung mit bestimmten Parametern zu starten wird es reichen aber ich finde es eine Zumutung soetwas im Unterricht durchzunehmen. Da können wir doch lieber gleich mit TurboPascal oder so beginnen 😉

Schaut euch mal die beiden Skripte an:

Python
Batch-file (Folgt so schnell wie möglich, hab die Datei grade nicht hier)

Naja okay, im großen und ganzen ist das kein fairer vergleich, da beide „Sprachen“ ja für andere Dinge vorgesehen sind.