go-pc.net

go-pc.netGOPC ist ein toller Service! Nach einer kurzen Anmeldung bekommt man einen entfernten Linux Desktop. Ein kleines Tool für den USB-Stick reicht aus und man kann sich an jedem Rechner der Welt mit Internet zu seiner ganz persönlichen Desktop Umgebung verbinden.
Die kostenlose Version hat lediglich 100mb, reicht jedoch aus um Dokumente, eMails und Chat zu haben. Der remote Desktop öffnet sich im Vollbildschirm, sodass man garnicht bemerkt, dass in echt ein anderes Betriebssystem benutzt.
GOPC ist kompatibel zu Apple, Windows und Linux. Der Bildaufbau ist so flüssig, dass man keienrlei Einbußen hat, ich habe eine 768kbit Verbinung, selbst mit einem so langsamen DSL kann man bequem Texte schreiben, o.ä, für Sound und Filme gucken jedoch nicht.

Links:

Tipp: Audio-Dateien per Rechtsklick in Nautilus umwandeln

Kennt ihr das auch, dass ihr eine Audio Datei habt und diese hat das falsche Format um sie mit dem Lieblingsprogramm abzuspielen oder mit dem MP3-Player zu hören? Mit den Nautilus Scripts lassen sich ganz einfach eigene Skripte in das Kontextmenü intigrieren. Ein Skript zum Umwandeln verschiedenster Audio-Formate in andere ist bereits in den Ubuntu Paketquellen enthalten. Ihr könnt es folgendermaßen verwenden:

  1. Installation der benötigten Pakete
    • nautilus-script-audio-convert
    • nautilus-script-manager
    • lame
    • lame-extras

    Dies könnt ihr über den folgenden Konsolenbefehl tun oder in einem Paketmanager wie Synaptic:

    sudo apt-get install nautilus-script-audio-convert nautilus-script-manager lame lame-extras

  2. Aktivierung des Skriptes
    Nun muss das Skript noch aktiviert werden. Dafür nutzt einfach den folgenden Konsolen-Befehl:

    nautilus-script-manager enable ConvertAudioFile

  3. Neustart von Nautilus
    Bevor das Skript in der Nautilus Datei-Verwaltung auftaucht, muss dieser noch beendet werden. Entweder ihr meldet euch ab und wieder an oder gebt den folgenden Konsolen-Befehl ein:

    nautilus -q

    Nun müsst ihr Nautilus wieder starten was ganz simpel geschieht, indem ihr z.B. den Persönlichen Ordner öffnet.

  4. Fertig – Nun könnt ihr das Skript nutzen
    Das Skript sollte nun erreichbar sein, wenn ihr auf eine Audio-Datei rechtsklickt und im Untermenü Skripte den Punkt ConvertAudioFile anwählt. Der erscheinende Dialog sollte selbsterklärend sein.Tipp: Das funktioniert auch mit mehreren Dateien gleichzeitig. Dafür mehrere Dateien markieren und dann auf eine der Dateien rechtsklicken.

Windows Vista: LAN Verbindung schmiert bei einem simplen ARP-Paket ab

Ich hab grade einen lustigen Exploit für Microsoft Windows Vista gefunden: Wenn Vista ein ARP-Paket mit der gefälschten Absenderadresse FF:FF:FF:FF:FF:FF erhält, wird die LAN Verbindung getrennt. Wie das wohl in einem großen Netzwerk mit Vista-Clients aussieht wenn die sich gegenseitig solche Pakete schicken? 😉

Firefox 2.0: ein neues Fenster immer im neuen Tab öffnen

Firefox 2 LogoWer die Option sucht, dass man den Firefox dazu zwingen kann alle Links, die sich eigentlich in einem neuen Fenster öffnen wollen, doch in einem Tab zu öffnen, wird bei der Version 2.0 enttäuscht werden. In der Version 1.5 gab es noch den Button “Alle Links, die das Öffnen eines neuen Fensters erzwingen, öffnen in Tab [x]”. Dieser wurde aber in der Version 2 abgeschafft (ich frage mich warum…). Also muss man wieder wie in 0.98x Zeiten die Einstellungen per Hand ändern. Dazu einfach in der Adressleiste “about:config” eingeben (anstatt einer URL).
Dann such man nacheinander noch den folgenden Einstellungen und verändert sie auf die unten angegeben Werte.

browser.link.open_external –> 3
browser.link.open_newwindow –> 3
browser.link.open_newwindow.restriction –> 0

Alternativ könnt ihr auch auch die Erweiterung Tab Mix Plus welche diese Einstellung auch weniger obsolet durchführen kann. Dafür gibt es in dem Einstellungs-Dialog dieser Erweiterung unter dem Reiter „Links“ die Auswahlmöglichkeit „… einem neuen Tab“ für die Option „Links die ein neues Fenster erzwingen öffnen in …“.

Hoffe euch geholfen zu haben :)

[Update] Nero Linux 3 Beta

Nero Linux SplashEs kennt wahrscheinlich fast jeder die Brennsoftware Nero für Windows – doch die wenigsten wissen, dass es auch eine Nero-Version für Linux gibt: Das Brennprogramm Nero Linux!
Von diesem ist vor kurzem eine Beta-Version der Version 3 erschienen, welche nun eine neue Oberfläche besitzt welche an Nero Burning ROM angelehnt ist und auf GTK2+ aufsetzt (Sieht nicht mehr so hässlich aus :)). Außerdem werden HD DVD und Blue-ray Disks unterstützt und vieles mehr.

Hier ein paar Screenshots (Zum vergrößern anklicken):
Nero Linux Screenshot 1Nautilus ISO-Mount Screenshot 2Nero Linux Screenshot 3

Das Beste: Als Testversion ist Nero Linux 3 kostenlos. Jedoch ist die Verwendung dabei auch auf eigene Verantwortung.

Update:
Heute ist nun die finale Version erschinen. Käuflich ist sie für 19,99 € Einzelpreis und ist, wie auch schon bei älteren Nero Varianten für Linux, mit einer Nero 7 Lizenz nutzbar. Eine 30 Tage Version der Software ist weiterhin kostenlos verfügbar. Nach den 30 Tagen muss eine Lizenz erworben werden. Sie ist laut Nero unter vielen Linux Distributionen wie Red Hat Enterprise Linux 4, SuSE Linux 10.0, Fedora 4, Debian GNU/Linux 3.1 und Ubuntu 5.10 (Und neuer) lauffähig und liegt als rpm und deb-Paket vor.

ISOs unter Linux mounten

Für Windows gibt es Programme wie Daemon Tools oder Alcohol 120% um ISO Dateien wie CD-Rom Laufwerke einzubinden. Unter Linux funktioniert das gleich mit Boardmitteln – allerdings nur mit der Konsole. Dafür muss nur der folgende Befehl ausgeführt werden:

sudo mount datei.iso /verzeichnis/in/welches/eingebunden/werden/soll -o loop

Das ist für viele Anwender wohl eher unpraktisch weshalb ich hier 2 grafische Möglichkeiten vorstellen möchte.

1. Das Programme AcetoneISO
Es bietet viele Funktionen unter einer gut strukturierten QT-Oberfläche (Also eigentlich für den Desktop KDE geschrieben geht aber auch beim Standarddesktop von Ubuntu Gnome). So kann man nicht nur einfach ISOs ein- und ausbinden und ein beliebiges Verzeichnis zum Einbinden wählen, sondern man kann auch ISO-Dateien verschlüsseln, komprimieren, extrahieren (entpacken), zerteilen (splitten) und wieder zusammenfügen und vieles mehr.
Leider ist das Programm (noch) nicht lokalisiert und nur in Englisch verfügbar. Aber auch wenn man kein Englisch versteht wird man die wenigen verwendeten Begriffe auf den Buttons verstehen.

Installation
Da AcetoneISO als .deb-Datei für Ubuntu/Kubuntu und Debian und .rpm für SuSE & co vorliegt, ist die Installation ganz einfach. Unter Ubuntu braucht man nur auf den Download-Link klicken, die Datei auf dem Desktop sichern und auf diese doppelklicken. Der Rest erklärt sich denke ich von selbst.
Nach der Installation befindet es sich im Menü Anwendungen/Zubehör/AcetonISO
Hier noch einige Screenshots (Zum vergrößern anklicken):

AcetonISO Screenshot 1AcetonISO Screenshot 2AcetonISO Screenshot 3

2. Intigration in Nautilus (ISOs über das Kontextmenü mounten)
Die zweite Möglichkeit erlaubt ein einfaches Einbinden der ISOs über das Nautilus-Kontextmenü. Für die Installation sollten folgende Schritte gewählt werden:

  1. Download der folgenden beiden Dateien
    mount_iso.sh
    unmount_iso.sh
  2. Verschieben der Dateien in das Verzeichnis /home/benutzername/.gnome2/nautilus-scripts
    (Wenn es nicht zu finden ist über Ansicht/Verborgene Dateien anzeigen einblenden oder manuell in der Adressleiste eingeben.)
  3. Beide Dateien markieren und in Rechtsklick/Eigenschaften/Zugriffsrechte wechseln. Dort ein Häckchen bei „Datei als Programm ausführen“ machen.
  4. Nun überprüfen ob bei einem Rechtsklick auf eine .iso-Datei ein Untermenü Skripte mit den beiden Dateien erscheint. Wenn nicht einfach noch einmal vom System abmelden und wieder anmelden.

Hier ebenfalls noch ein paar Screenshots:

Nautilus ISO-Mount Screenshot 1

Nautilus ISO-Mount Screenshot 2

Nautilus ISO-Mount Screenshot 3
Ich hoffe die Anleitungen sind einigermaßen verständlich. Viel Spaß damit!

PHPIrc-bot

Wie ich gesehen habe, kommen viele Seitenbesucher von Seiten, welchen den IRC Bot von PHP4You (PHPIrc-bot) verlinken. Da dieser jedoch aufgrund der PHP4You-Downtime derzeit nicht erreichbar ist, werde ich ihn für diese Zeit hier zum Download anbieten.

Hamachi Linux-Einrichtung

Hamachi LogoVor einiger Zeit hab ich einen Eintrag zu dem einfachen VPN-Clienten Hamachi geschrieben, welcher auch für Linux verfügbar ist. Jedoch gibt es nur eine Konsolen-Version welche für den normalen Nutzer nicht unbedingt leicht zu installieren und nutzen ist. Aus diesem Grund möchte ich hier eine Schritt für Schritt Anleitung zur Hamachi Linux Installation bieten. Außerdem arbeite ich an einem grafischen Wizard der einen sehr einfach durch den Installationsvorgang leitet so ähnlich wie der Installer für Windows (Wenn jemand Lust hat mit zu arbeiten und sich ein wenig mit Python und PyGTK/Glade auskennt kann er sich ja gerne bei mir melden.)

  1. Hamachi Linux von der Hamachi-Seite downloaden und entpacken
  2. In das entpackte Verzeichnis wechseln (cd /pfad/zum/verzeichnis) und folgenden Befehl in einer Konsole eingeben:
    sudo checkinstall
    (Erstellt ein Debian-Paket von Hamachi und installiert dieses. Ermöglicht eine einfache Deinstallation. Wenn dies nicht klappen sollte alternativ sudo make install eingeben)
  3. Dieser Schritt ist nur für Ubuntu 7.10 (Gutsy) Nutzer relevant und kann eventuell auch bei Problemen mit anderen Linux-Versionen helfen. In der Regel kann bei der Verwendung einer anderen Linux-Distribution bzw. Version mit dem Schritt 4 fortgefahren werden!Unter Ubuntu 7.10 gibt es Probleme mit der Ausführung des mit UPX gepackten Programmes „hamachi“ nicht. Zur Umgehung dieses Problemes kann man die Anwendung einfach wieder entpacken so dass UPX kein Problem mehr darstellen sollte. Dafür muss zur Vorbereitung das Paket „upx-ucl-beta“ (Oder wenn verfügbar „upx-ucl“) installiert werden. Dies kann grafisch z.B. mit Synaptic oder direkt in einem Terminal passieren:sudo apt-get install upx-ucl-betaNun wird mittels der neuen Anwendung „upx“ die Datei /usr/bin/hamachi entpackt. Dazu reicht der folgende Befehl im Terminal:

    cd /usr/bin; sudo upx -d hamachi

    Anschließend sollte die Installation problemlos weiter verlaufen also hamachi, hamachi-init & co sollten sich ausführen lassen.

  4. gHamachi downloaden und entpacken (Stabile Version (Im Moment offline) | Beta Version (empfohlen, funktioniert auch mit Beryl/Compiz))
  5. Die Datei ghamachi aus dem entpackten Verzeichnis in ein beliebiges Verzeichnis kopieren und per Doppelklick ausführen. Den folgenden Dialog bejahen und in den Einstellungen einen Nickname festlegen. Nun kann ein Netzwerk betreten werden. Ihr könnt ja zum Beispiel das Netzwerk meines Blogs betreten.
    Name: janek.php4you.de
    Passwort: LIUUopaglhja7
    Anschließend nicht vergessen mit Rechtsklick/Go-Online auf der Netzwerk in diesem Online zu gehen. Sonst kann kein Datenaustausch statt finden.
  6. Im Ubuntuusers Wiki wird noch das Ausführen der folgenden Befehle empfohlen um einen Datenaustausch zu gewährleisten. Bisher ergab dies bei mir keinerlei Probleme:

     

    cd

    sudo iptables -A POSTROUTING -t nat -o ham0 -j MASQUERADE
    Laut dem Autor des Artikels können sonst keine Multiplayer Spiele über das Hamachi Netzwerk gespielt werden und auch der Datenaustausch über Samba Freigaben ist unmöglich.

  7. Wenn gewünscht könnt ihr noch diese Schritte ausführen um Hamachi automatisch beim Systemstart zu laden.
    1. Download des init-Scripts
    2. Öffnen des Skriptes mit einem beliebigen Editor. Die folgende Zeile muss angepasst werden: user = ‚benutzername‘

      Dort muss folglich „benutzername“ durch den entsprechenden Systembenutzer ausgetauscht werden. Dieser kann nicht automatisch ermittelt werden, da das init-Skript vor der Benutzeranmeldung gestartet wird.
    3. Kopieren des Scripts in /etc/init.d mit sudo cp hamachi_control /etc/init.d
    4. Ausführbar machen mit sudo chmod +x /etc/init.d/hamachi_control
    5. In die Standard Runlevel kopieren mit sudo update-rc.d hamachi_control defaults
    6. Testen mit sudo /etc/init.d/hamachi_control stop && sudo /etc/init.d/hamachi_control start
      Die Ausgabe sollte in etwas die folgende sein:

      Shutting down .. ok
      Hamachi wurde gestoppt!
      Starting Hamachi hamachi-lnx-0.9.9.9-20 .. ok
      Logging in …..>……. ok
      Hamachi wurde gestartet!
    7. Wenn ihr den Network Manager aktiviert habt, was bei Ubuntu 7.04 (feisty) standardmäßig der Fall ist, wird der Autostart nicht richtig funktionieren, da dieser erst beim Laden von Gnome die Netzwerkverbindung aufbaut. Damit kann sich beim Systemstart Hamachi nicht mit dem Internet verbinden. In diesem Fall müsst ihr entweder den Befehl sudo /etc/init.d/hamachi_control restart oder ghamachi nach jedem Neustart ausführen.

Falls bei euch irgend etwas nicht klappen sollte schreibt dies bitte als Kommentar damit ich eine Lösung finden kann (Bitte auch wenn ihr einen Fehler entdeckt-, aber schon eine Lösung gefunden habt)

Update 1: Fehlender Schritt in der Autostart-Anleitung (Anpassung des init-Skriptes).

Update 2 (11.10.07): Die Installation der Linux Version von Hamachi funktioniert bei mir leider nicht mit Ubuntu Gutsy. Zwar scheint make install zu funktionieren jedoch passiert beim Ausführung von hamachi oder hamachi-init nichts. Keine Fehlermeldungen oder so etwas – einfach nichts. Wenn ich eine Lösung des Problems gefunden habe werd ich diese schreiben.

Update 3 (18.10.07): Ich hab die Hamachi Installation nun erfolgreich auf meinem Gutsy-System abgeschlossen. Eine Lösung gibt es hier. Diese Anleitung wurde dementsprechend angepasst.

Update 4 (19.04.09): Offizielle gHamachi Webseite ist offline. Alternativen Link für gHamachi 0.8.1 hinzugefügt, auf nichtverfügbarkeit von der stabilen Version hingewiesen.